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Deutsche Meisterschaft SUP Indoor
Das Rennen in Paris hat mir meine Schwächen aufgezeigt und so habe ich mich auf die DM auf der Messe "Boot" in Düsseldorf explizit mit der Wendentechnik beschäftigt.
Beim Wettkampf wäre ich fast zu spät zur Präsentation der Sportler gekommen. Jedoch hat alles auf die Sekunde gepasst, könnte ma auch behaupten. Das Rennen wurde in Head to Head Wettkämpfen ausgetragen (s. Bild). Der Sieger kam in die nächste Runde. 16 deutsche Paddler qualifizierten sich für diese Indoor DM und am Ende musste der Sieger 4x gewinnen und konnte das Preisgeld von 700 € entgegen nehmen.
Ich habe mich sehr gefreut, als ich nach spannenden Wettkämpfen am Ende den Sieg feiern konnte :)
Das Wendentraining hat sich gelohnt. Ein weiterer Preis zum Geld ist die Qualifikation für die SUP WM in Peru ab dem 24. Februar in Lima auf dem Pazifik. Mal schauen ob ich dabei sein kann von der Uni aus...

2013
Ich bin sehr gut im Skilager in Sonthofen mit Familie in das Jahr 2013 gestartet und bereite mich weiterhin auf meine Saison vor. Im Februar werde ich meine Saisonziele bekanntgeben.
SUP-Race in Paris
Tolles Wetter, super Stimmung und ein einmaliges Erlebnis. Mein erstes internationales SUP-Rennen hatte es in sich. Nicht nur das mir die Konkurrenz alles abverlangte... nein... ich durfte sogar das Wasser am Eifelturm genießen...
Im Classic wurde ich nach meiner Badeeinheit 1,5km vor dem Ziel 9ter und im Sprint bin ich nach einer Katastrophalen Wende im Viertelfinale ausgeschieden. Insgesamt wurde ich somit 8ter bei meinem ersten internationalen SUP-Rennen.
Es war auf der Langstrecke ein echt hartes Rennen. Mein Muskelkater in den Waden, Bauch, dem Trizeps und der oberen Rückenmuskulatur 4 Tage später bestätigt dies. Nach einem schlechten Start habe ich 3km gebraucht um den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Wir waren zu 7 und nach 4km noch zu 6. Ich war der 6te auf der Perlenschnur aufgereihte Paddler. Dadurch musste ich immer wieder Zwischensprints fahren. Nicht optimal aber eine bessere Ausgangsposition konnte ich mir nicht erkämpfen. Immer wenn ich mich eine Position nach vorne gekämpft habe wurde ich von einem Franzosen stark bedrängt und von der Welle geschmißen. Nach 8km fühlte ich mich dennoch prima und wollte versuchen anzugreifen. Mit einem Sprint setzte ich mich am Führenden in der Gruppe fest und fuhr seitlich auf der Welle. Das ging super. Das Tempo war jetzt am Anschlag. Ich konnte mich nicht weiter absetzen. Dann kamen urplötzlich hohe Wellen und ich hatte nicht damit gerechnet. So lag ich im Wasser. Bis ich wieder auf dem Board stand dauerte sooooooo lange, dass die Konkurrenz ca. 150m weg war. Von hinten spürte ich bereits den Atem der 2ten Gruppe die nur noch 10 Längen hinter mir lag. Die Kälte des Wassers machte es mir schwer schnell in das Rennen wieder hereinzufinden. So holte mich die andere Gruppe leider noch ein und im Endspurt dieser Gruppe musste ich noch 3 andere Paddler vorbeiziehen lassen.
Im Sprint (80m mit einer 180 Grad Wende) muss ich einfach die Wenden noch üben, damit ich v.a. auf der Boot in Düsseldorf am 30. Januar 2013 eine Chance habe. Das kann ich wirklich nicht optimal. Im Qualifiktionslauf wurde ich 6 von den 32 gestarteten Paddlern. Am Ende schied ich im Viertelfinale aus, nachdem ich mit meinem Board am Beckenrand hängen geblieben bin.
Fazit: Lehrgeld bezahlt, aber viel gelernt.
Stand-Up am Chiemsee
Es galt 2 Inseln am Chiemsee zu umrunden und ich fuhr erstmals in einem aufblasbaren Board und wollte versuchen, wenn möglich damit auf das Podest zu fahren. Die sonnigen Bedingungen waren Ideal um die 12km lange Strecke in Angriff zu nehmen.
Nachdem der Start vollzogen war reihte ich mich auf Position 3 ein. Insgesamt gab es viele Wechselspielchen unterwegs. Nur Peter Bartl zog einfach mit kraftvollen Zügen davon und siegte souverän. Ich konnte mich nach der Hälfte der Strecke mit Moritz Martin lösen und besiegte ihn im Endspurt knapp. Platz 2. mit einem aufblasbaren Board... SENSATION!!!

Stand-Up am Starnberger See
Mehr als 50 Konkurrenten hatte ich am Sonntag beim Sup-Rennen am Starnberger See. Ich konnte mich vor Ort mit dem amtierenden Deutschen Meister (Martin) und dem österreichischen Meister (Bartl) messen. Im Sprint treten immer 8 Paddler gleichzeitig Head to Head gegeneinander an. Nach 3 Wettkämpfen stand ich im Finale und konnte mich nach einem packenden Finale zwischen dem Sieger Bartl und Martin platzieren.
Auf der Langstrecke (6 km) konnte ich mit meinem SUP board von TR-paddleboards.de bei den beiden heute nicht mithalten fuhr aber in dem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld ca. 90 Sekunden hinter den beiden (Bartl und Martin) auf den 3. Platz.
In 2 Wochen steht auf dem Chiemsee das nächste Rennen an. Dann gilt es die Herreninsel (12km) zu umrunden. Dss wird wieder sehr hart...

Münchner Wildwasserwettkampf
Am heutigen Samstag konnte ich mich souverän im C1 und C2 mit meinem Partner durchsetzen. Das Ranglistenrennen haben wir damit souverän für uns entschieden und weitere wertvolle Ranglistenpunkte gesammelt. Im Massenstartrennen C1 wurde ich nach einem taktisch guten Rennen ebenfalls erster :) Canadier Zweier sind wir aufgrund fehlender Konkurrenz nicht gefahren.
Wappen von Köln
Am Sonntag bin ich beim ersten Wildwasserrennen der zweiten Saisonhälfte ganz gut gestartet. Unter Abwesenheit der Nationalmannschaftsfahrer im C1 und C2 konnte ich im C1 und im C2 mit meinem Partner Rene Brücker die Rennen gewinnen. Allerdings wurde es im C2 ziemlich eng... Aber umso knapper umso motivierter bin i in den nächsten Saisonrennen...
Saison 2. Teil
Zu Beginn der 2ten Saisonhälfte bin ich auf der Deutschen Drachenboot Meisterschaft und gleichzeitig noch bei der Stand-Up-Deutschen Meisterschaft gewesen.
Beim Drachenbootwettkampf konnte ich mit dem Team Drack Attack Wuppertal über die 200m Distanz Platz 7., 500m Distanz Platz 5. und die 2000m Distanz Platz 4. belegen. Eine Medaille blieb uns dieses Jahr verwehrt.
Im SUP dagegen konnte ich auf meinem 14,0 Fuß langen Board den Deutschen Meistertitel über die Langstrecke gewinnen ;) Am Start allerdings lag ich nur auf dem 6. Platz konnte mich aber langsam nach vorne arbeiten...

Am Wochenende geht es beim Wappen von Köln zum ersten Mal nach der Weltmeisterschaft wieder im Kanu-Wildwasserrennsport zur Sache. Mal schauen wie fit ich gegenüber den anderen bin.
Hauptsaison beendet
Die wichtigsten Saisonrennen des Jahres sind vorüber und das Fazit fällt positiv aus. Es war meine bis dato erfolgreichste Saison:
4 Weltcupsiege
2 Gesamtweltcupsiege
2 Vize Weltmeistertitel
2 Deutsche Meistertitel
Die letzten Tage habe ich nun bei meinem Sponsor "Roompotparks" verbracht und jungen Kindern und Amerikanern das Kanufahren nähergebracht. Jetzt bereite ich mich langsam auf meine neu gesteckten Ziele vor.

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